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    SKIJÖRING KINDBERG

     

     

    Viel wurde in den letzten Jahren über die globale Erderwärmung und ihre Folgen geschrieben. Beim Thema Motorsport ist anscheinend das Skijöring davon am meisten betroffen, denn während man zum Beispiel eine Rallye im Winter auch auf trockenen Untergrund durchführen kann, brauchen gerade die mit bis zu 32 mm Spikes ausgestatteten Skijöringgefährte die doch recht ordentliche Eisschicht um richtig in Fahrt zu kommen. Wie in den letzten Jahren üblich haben sich die Männer rund um das Rechbergrennen – Veranstalterteam Stamk-Mürztal wieder die Sisyphusarbeit gemacht und wieder eine Saison ausgeschrieben. Nun sind diese Veranstaltungen ja ein „Rennen“ mit und gegen die Kälte, und es entspricht der Seltenheit einer Siegesfeier der österreichischen Fußballnationalmannschaft so ein Rennen am abgegebenen Termin und der dazugehörigen  Location über die Bühne zu bringen. Mit dem Rennen im obersteirischen Kindberg ging sozusagen das Heimrennen des Veranstalterclubs über die Bühne und unter den Startern in den vielen Klassen war wieder alles was in dieser faszinierenden Motorsportart in und um Österreich Rang und Namen hat. Leider waren wie meist schon üblich die Starter, die sich mit einem Skifahrer „bewaffnet“ haben in der Unterzahl, aber gerade diese Kombination Zugfahrzeug samt Chauffeur plus wagemutigen Skifahrer hat diesen Sport in den Anfangsjahren seines Bestehens so geprägt. Bei den Fahrzeugen ging vom Kart über Bikes bis zum Hightech Formelwagen alles an den Start. Leider ist bei der Teilnehmeranzahl auch bei diesem Sport ein deutlicher Rückgang zu beobachten, aber ob das an der allgemeinen Krise oder der geringen Anzahl der Rennen liegt, kann nicht genauer nachvollzogen werden. Der Renntag ging mit der benötigten Kälte und guten Sichtbedingungen über die Bühne, denn gerade im Mürztal kann bei dichtem Bodennebel die Sicht zum Problem werden. Somit folgten doch recht viele Zuschauer dem Aufruf des Veranstalters und begaben sich an die Ovalstrecke etwas außerhalb von Kindberg und verfolgten einen spannenden Rennsonntag. Die Läufe gingen ohne größere Zwischenfälle über die Bühne und auch die Eisschicht hielt der doch recht unsanften Behandlung durch die hohen Pferdestärken und der langen Extremspikes stand, was wieder mal für die tolle Vorbereitung der zuständigen Herren spricht. Mit einer direkteren Sonneneinstrahlung hätte hier vieles anders ausgesehen, aber im Mürztal ist halt Verlass auf den Nebel…In den vielen Klassen stachen trotz vorzüglicher Leistungen aber doch einige PS - Bändiger besonders heraus. Bei den Motorrädern war dies sicher der Breitenauer Martin Ochabauer, der auch in der Motocross Szene bestens bekannt ist. Er legte auf dem Kindberger Eis eine Performance hin die sich gewaschen hat und seine Gegner zum Verzweifeln brachte. Bei den Autos hingegen ist es eine andere Geschichte. Natürlich weis man als fachkundiger Zuschauer, dass ab einer gewissen Spikelänge der Fahrstil eher dem eines Tourenwagenfahrers aussehen muss, aber nun schreit unser verwöhntes Drifterherz durch die Absage der Jännerrallye nach etwas Deftigen. Darum dürfte uns irgend ein Motorsportschutzpatron erhört haben und schickte uns die Herren Seidl und Lang aus Bayern in ihren Subarus und die legten einen Fahrstil an den Tag, dass man sich in einer Sonderprüfung der Schweden Rallye versetzen fühlte. Auf ein genaueres Ergebnis in den doch recht vielen Klassen möchte ich aber gar nicht genauer eingehen sondern gleich auf die Veranstalter HP verweisen. Nicht fehlen dürfen aber actionreiche Bilder dieses faszinierenden Sports.

    Seitenblicke:

     

     

  • Eisaction:

     

     

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    Meisterklasse:
         
         
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    Trennung:
     
     

    Wie so oft im normalen Leben enden auch im Skijöringsport Trennungen schmerzlich. Nach nur wenigen Augenblicken wird aber der Partner dann doch sehr vermisst…

     
     
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