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RALLYCROSS ÖM GREINBACH 2009 |
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Während die Donnerbolzen aus der Europameisterschaft nach vier Jahren in Greinbach heuer wieder am Wachauring in Melk gastieren, fand das einzige Rennen zur österreichischen Meisterschaft in Greinbach an diesem Maiwochenende statt. Durch die Verbundenheit mit der FIA Zonen Meisterschaft kam aber trotzdem ein tolles Starterfeld zusammen. Zu den heimischen Heros gesellten sich die gern gesehenen Gäste aus den umliegenden Ost - Staatsmeisterschaften, und man konnte so eine durchaus herzeigbare Veranstaltung über die Bühne bringen. Mit der Klasse der Fahrzeuge ist es halt so, dass in den nationalen Meisterschaften einfach nicht die Budgetmittel vorhanden sind, um auch nur annähernd an die Leistungen wie in der EM heranzukommen. Geblieben ist aber feinster Showsport auf durchaus hohem Niveau. Am Sonntag kam es zusätzlich noch zu einem Showakt bei dem Fahrzeuge aus der heimischen Rallyemeisterschaft ihre Demorunden drehten. All jene die sich auch mit dem Bergrallyesport beschäftigen blieb dieser Teil der Veranstaltung verwährt, denn zeitgleich ging ca. 50 Kilometer entfernt der 4. Lauf zum steirischen Bergrallyecup in Auersbach über die Bühne. Bei dieser „tollen“ Terminüberschneidung hat man den Motorsportfans, und den Veranstaltern seitens der Terminplaner in der heimischen Motorsporthoheit einen Bärendienst erwiesen… Danke noch mal für das erbrachte Feingefühl!!! Nun aber zurück zum Rallycross, und hier ging es schon am Samstag mächtig zur Sache. Fürs erste sorgte sintflutartiger Regen für eine Verzögerung und danach ging es am neu umgebauten Ring feuchtfröhlich los. Dieser Umbau war nötig um die im Rallycrosssport neu geschaffene Joker Lap durchführen zu können. Bei dieser Extrarunde, die jeder Fahrer im Rennen einmal befahren muss, kann man seine spezielle Taktik einbringen, denn man fährt doch einige Sekunden zusätzlich bei dieser Runde. Wie sich auch im Rennen zeigen sollte birgt diese Joker Lap einiges an Spannung und ist eine willkommene Abwechslung. Der feuchte Untergrund und der immer wieder einsetzende Regen des Samstag Nachmittages brachte es mit sich, dass die schnellste Vorlaufzeit aller Teilnehmer an den Lokalhero Mario Petrakovits im Seat Ibiza Kitcar ging noch vor den Geschossen aus der großen Klasse. Dieser Umstand und die hohe Leistungsdichte der Klassen versprachen einige Spannung für den Rennsonntag. Der Sonntag brachte dann Traumwetter und spektakulären Motorsport. Obwohl ich persönlich nicht vor Ort war möchte ich euch die Rennergebnisse des Sonntags nicht vorenthalten. In der Division 4 der Gr. H Fahrzeuge gingen sämtliche Stockerlplätze ins Ausland, und bester der heimischen Streitmacht wurde Sven Förster im VW Golf II. Bei den Zweirad getrieben Fahrzeugen der Division 2 ging der Sieg an den neuerdings mit Heckantrieb ausgestatteten Opel Astra OPC des Tschechen Roman Castoral, aber dicht verfolgt von unserem Josef Strobl und dem Exoten vom Schlage Mazda RX8. In der hart umkämpften Klasse 1A der S1600 Fahrzeuge sah es lange nach einem Sieg des Mario Petrakovits aus, aber der erfahrene Jaroslav Kalny im Peugeot 206 S1600, der mit der Taktik einer Joker Lap schon länger vertraut ist, nützte die und setzte sich somit noch vor dem Mario und fuhr den Sieg nach Tschechien. Bei den turbobefeuerten Allradfahrzeugen der Division 1 schien die Sensation eines heimischen Tagessieg nah, doch im Verlauf des Finalrennens, erlitt der Seat Leon Treter Peter Ramler einen technischen Defekt und der ungarische Stammgast Zoltan Harsanyi im Mitsubishi Lancer Evo 5 nahm den geschenkten Tagessieg dankend an. Somit gingen alle Klassensiege ins benachbarte Ausland, aber die nicht gerade zahlreich erschienen Fans freuten sich auch mit ihnen, zumal ja eh viele von ihnen selbst aus dem benachbarten Ausland stammten. |
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Raceaction:
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