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BERGRALLYE PÖLLAUBERG 2009 |
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Mit dem Klassiker in Pöllauberg ging die heurige noch junge Bergrallyesaison in den 2. Durchgang, und wie schon üblich bei diesem Lauf sorgte das Veranstalterteam rund um den Pailix Motorsportclub für interessante Gaststarter. Aus heimischer Sicht begab sich mit dem Max Lamplmaier und seinem Ford Escort MKI der wohl schnellste historische Bergfex ein Stelldichein, und zum anderen ging der Herbert Pregartner mitsamt seinem Porsche GT2 auf Zeiten jagt. Hier sollte das recht seltene Aufeinandertreffen mit Porsche Kollegen Rupert Schwaiger etwas Leben in die 2WD Klasse bringen, zumal der Herbert sich in der Berg ÖM bestens profiliert hat. Aus deutschen Landen konnte mit dem Norbert Handa den schnellsten Lancia Delta Integrale Pilot des Nachbarlandes als Gaststarter gewonnen werden. Gerade dieser Norbert Handa hat in den letzten Jahren dem Felix Pailer einige empfindliche Niederlagen auf derselben Automarke zugefügt. Aus Kärnten kam der regierend Bergstaatsmeister Hermann Waldy in seinem Reynard F3000, aber auch andere Gäste sorgten für ein tolles Starterfeld. Allem voran war man aber gespannt ob Veranstaltungschef Felix Pailer seinen Lancia fertig bekommt, und wie sich die neuen „Errungenschaften“ bemerkbar machen. Nur einer wollte diesmal keine Einsehen mit der Bergrallye in Pöllauberg haben, und das dürfte wohl der Wettergott himself gewesen sein, den während das Training noch „angenehm“ war, ging es im Rennen zu Dauerregen über, und der 3. Rennlauf musste gestrichen werden. Dazu aber noch später. Für dieses Sch…wetter erschienen dann doch noch an die 2000 wasserdichte und trinkfeste Fans, und es ging mit einigen spektakulären Abgängen kräftig zur Sache. Eine etwas fragwürdige Vorstellung lieferte Gaststarter Hermann Waldy ab, der sich nur zu einem Trainingslauf überwinden konnte, und recht bald wieder abreiste. Viele seiner Kollegen aus der Berg ÖM hatten hier mehr Mut, und bestritten doch mehrere Probeläufe für die baldige Saison. Im Training konnte man noch keine Rückschlüsse über die genaue Platzverteilung am Stockerl feststellen, da zum einen die Piloten nicht an ihre Grenzen gingen, und zum anderen doch viele auf Wetterbesserung hofften. Das Rennen startete dann mit fast einer Stunde Verspätung, und man musste gleich feststellen, dass sich an der Hackordnung in der Bergszene bei Regen nichts geändert hat. Bei den Historischen bügelte der Maxl Lamplmaier im Ford Escort BDA alle glatt, und fuhr sensationelle Zeiten. In der Gr. H bis 2000 ccm ging der Sieg wie gewohnt an Jürgen Pratl im Renault Clio, und eine Klasse höher spielte Didi Holzer mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 8 die erste Geige. Hinter dem 2. Günther Gabat im hauseigenen Ford Escort Cosworth sorgte Stefan Wiedenhofer im neuen Mitsubishi Lancer Evo 6 für eine gelungene Prämiere. Bei den STW -1400 ccm legte wieder mal der Johannes Almer mit seinem VW Polo die Latte am höchsten, und bei der 1600ern wiederholte der Christan Pfeifer im Fiat Ritmo seinen Auftaktsieg. In der Klasse STW bis 2000 führte der Sieg natürlich nicht am Andy Marko und dem STW Audi A4 Quattro vorbei, und hier war man vor allem gespannt wie weit er im Gesamtklassement kommen würde. Schlussendlich sollte er mit seinen gefahrenen Zeiten den 3. Gesamtrang belegen, und dieses Ergebnis spricht wohl für die Performance dieses Gespanns. In der Klasse über 2000 ccm STW holte der Rupert Schwaiger den überlegenen Sieg, und sein Rivale Herbert Pregartner im gleichen Porsche GT2 lies sich aus Gründen der Vorbereitung auf die nahe ÖM nicht auf ein Sekundenduell ein. Nun aber zur Königsklasse und hier war man zum einen natürlich auf den Auftakt des Felix Pailers im neu aufgebauten Lancia Delta Integrale gespannt, und zum anderen stellte sich der regierende Tourenwagen Bergstaatsmeister Andy Gabat mit dem Ex – Laber Escort Cosworth ein. Verbunden mit dem Antreten des Hanspeter Laber mit dem ehemaligen Über – Escorts des Andy Gabat sollte sich eine Spannung ergeben, die fast schon elektrisierend wirkte. Der Gast Norbert Handa im Lancia Delta Integrale blieb als erster weit hinter unseren Erwartungen, aber auch der Lancia des Felix Pailers war samt dem Fahrer noch nicht in der gewohnten Form. Somit blieben als Siegesanwärter nur die Gabat Escorts samt ihrer Fahrer Laber und Gabat übrig, und gerade hier sollte es doch eine handfeste Überraschung geben. Waren ihm Vorjahr viele Fans und Experten der Meinung, die Überlegenheit des Andy Gabat beliefen sich nur auf seinen Ford Escort, so sollte sich an diesem Renntag herausstellen, das auch der Hanspeter Laber kein Kraut mit dem Staatsmeisterauto gegen den regierenden Bergstaatsmeister gefunden hat. Obwohl der 2. Rennlauf klar an den Hanspeter Laber ging reichte der Vorsprung des Andy Gabat für einen verdienten Gesamtsieg. Nun aber zum Negativen dieses Rennens, und das war wohl wie so oft im heimischen Bergrennsport die Rolle des Rennleiters. Es ist schon verständlich, dass für eine absolute Streckensicherheit gesorgt werden muss, und auch das Rennleiterauto soll ja so oft wie möglich präsentiert werden, denn für die Vorführung wird es ja zur Verfügung gestellt. Viele Leser dieser Zeilen werden jetzt auf die Unfälle und das schlechte Wetter anspielen, aber wie uns die Bergrallye in Seggauberg vom Vorjahr gezeigt hat, kann man ein Regenrennen mit mehr, und vor allem schwereren Unfällen pünktlich über die Bühne bringen. Meine Kritik stellt sich hier ausschließlich vor die vielen Fans die geduldig bei diesem Wetter ausharren, und für ihr sauer verdientes Geld Rennsport sehen wollen, und nicht einen SUV, denn sich Otto – Normalverbraucher eh nie leisten kann. In Pöllauberg gibt es wie jedes Jahr bestens eingeschulte Streckenposten, und tolle Feuerwehleute, und wenn ein Fahrzeug nur ausrollt und die Strecke danach frei ist, braucht es keinen „wichtigen“ Rennleiter der ein Rennen für 15 Minuten unterbricht. |
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Raceaction:
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Spörkmania:
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| Berni Gassner is back:
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