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BERGRALLYE LÖDERSDORF 2009 |
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Während die heimische Rallyemeisterschaft schon vor gut zwei Monaten recht bescheiden ins Jahr 2009 gestartet ist, folgt nun mit dem Rennen in Lödersdorf der Auftakt zur Bergrallyesaison 2009. Auch hier wirkt sich natürlich die allgemeine Rezession nicht gerade förderlich aus, aber anders als in der Rallye MS ist die Finanzflaute nicht so tragisch ausgefallen. Zwar sind Worte wie „sporadisch“, oder „mal schauen“ in vieler Munde, aber es herrscht doch noch die uns lieb gewordene Gelassenheit. Anhand dieser Stimmung möchte ich nun mal feststellen, dass 1. Firmen, die billiges Rohöl in teures Benzin umwandeln keine zuverlässigen Sponsoren sind, und 2. Rennfahrer, die ein Handwerk erlernt haben berechenbarere Menschen sind wie die Söhne von ehemaligen Staatsmeistern. Einige Leser dieser Zeilen werden nun aber die erheblich höheren Kosten einer Rallyesaison gegenüber von Bergrennen in die Diskussion einbringen, aber in Zeiten wie diese nun mal sind, ist ein Mechaniker oder Spengler im Freundeskreis nützlicher wie 10 Visitenkarten diverser Marketingassistenten. Nun aber zum Rennsport, und wie schon fast üblich eröffneten die Männer vom MSC Lödersdorf diese Saison, und auch Petrus dürfte ein Bergrallyefan sein, denn während im Norden der grünen Mark noch Schneemassen die Berge verhüllen so ist der Süden schon „bergrenntauglich“, und die vielen angereisten Fans dankten ihm wohl auch dafür. Das Fahrerfeld zeigte sich wie schon Eingangs erwähnt recht ordentlich, und es gibt einige neu aufgebaute Fahrzeuge, und auch technisch wurde über den Wintermonaten kräftig aufgerüstet. Die wirklichen großen Neuigkeiten sind zum einen der Umstieg des Stefan Wiedenhofer auf einen Gr. H Mitsubishi Lancer Evo 6, der aber so wie der Wels Michi nur sporadisch ins heurige Berggeschehen eingreifen wird, und auch ein anderer Hauptdarsteller machte schon im Vorfeld Schlagzeilen. Die Meldung wonach der Hanspeter Laber sich den „Über – Escort“ des Andi Gabat angelacht hat, machte schnell in der Szene die Runde, und wer nun die Schnelligkeit des charismatischen Schnautzbart kennt, und auch die Performance des Staatsmeister - Escort kennt, der ahnt so manches für die laufende Saison. Also Pailix und Co „ziachts eich woam on…“. Mit dem Warm anziehen sollte es im Falle des Felix Pailer ein frühes Ende nehmen, denn schon einige Tage vor dem Rennen sollte sich herausstellen, dass einige Spezialteile für den Lancia Delta Integrale nicht fristgerecht gefertigt werden konnten, und eine Start in Lödersdorf nicht möglich ist. Es ist halt für den Felix doppelt Schade, wenn man sein Streichresultat beim 1. Saisonlauf unter diesen Umständen verliert. So ging es nun also ins Training, und schnell sollte sich herausstellen, dass in den kleineren Klassen kräftig Richtung „Big Bangers - Zeiten“ gefahren wurde. Beim Rupert Schwaiger, der ab heuer sequentiell schaltet, ist die Schnelligkeit ja bekannt, aber auch die Herren Landl und Marko lieferten schon im Training Zeiten ab, die einen spannenden Nachmittag versprachen. So ging es in den Rennnachmittag, und der sollte weitgehend ohne größere Zwischenfälle verlaufen, und die gut 70 Fahrer gaben ihr bestes. Bei den Historischen konnte sich ein glänzend aufgelegter Adi Hochecker mit seinem Opel Kadett durchsetzen, und bei den neu zusammen gewürfelten Gruppe A ging der Sieg bis 2 Liter an den Hauptsponsor Heli Herzog mit dem bekannten Renault Clio. In der Gr. H bis 2000 ccm ging der Sieg mit dem Jürgen Pratl ebenfalls an einen Renault Clio Piloten. In der großen Gr. H Klasse siegte Reinhard Narnhofer mit seinem Mazda 323. Bei den STWs bis 1400 konnte der VW Polo Fahrer Johannes Almer wieder alles klar machen, und eine Klasse höher siegte der Christian Pfeiffer mit seinem Fiat Ritmo nicht unverdient. Über 2 Liter wurde zwischen dem Gerhard Landl und seinem BMW 318, und dem STW Audi A4 des Andi Marko kräftig gefightet, und letztendlich konnte sich der Andi mit Top 5 Zeiten durchsetzen. Der Tagessieger kam mit Rupert Schwaiger und seinem Porsche GT2 aus der 2WD Klasse, und dieser Erfolg war sicher keine Überraschung, denn wer sich noch ans Vorjahr erinnern kann, hat er damals sogar den Raketenbruno höchstpersönlich auf selbiger Strecke verblasen. In der großen Klasse hatte zwar der Hanspeter Laber kleine Eingewöhnungsschwierigkeiten mit dem bärenstarken Ford Escort Cosworth, aber er steigerte sich permanent, und man sollte ihn doch noch ein paar Rennkilometer zukommen lassen, bis er dieses „Untier“ völlig beherrscht. Eine tolle Leistung in seiner Klasse zeigte der Reinhard Schlegl, der den neu erstarkten Ford Escort Cosworth vorzüglich bewegte. Mit diesen Eindrücken geht es nun nach Pöllauberg, und hier sollte sich mit dem Pailix, ein weiterer harter Brocken hinzugesellen. |
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Raceaction:
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Outtakes:
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