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    FOTOFUX RETURNS

     

    Ich hatte - wie die meisten Besucher ja wissen 2009 das 25 jährige Jubiläum meines Fotoschaffens und habe, was eigentlich als einmalige Aktion geplant war, etliche der damaligen Bilder samt der Entwicklung des Fotofuxes himself auf unsere HP gestellt. Nun war die Resonanz, vor allem bei den jüngeren Motorsportfans so groß, dass ich mir über eine Neugestaltung Gedanken gemacht habe. Die Lösung schaut nun so aus, dass ich auch im Jahr 2010 wieder 25 Jahre motorsportlich zurückschauen möchte und habe deshalb wieder einige Schnappschüsse von der recht hohen „Staubschicht“ befreit und möchte als neuen „Gag“ meinen persönlichen Senf dazugeben wie die damalige Szene für mich rüber kam. Nun war ja das Jahr 1985 für mich beruflich mein erstes Gesellenjahr und im Brotberuf bestand doch eine rege Nachfrage nach meinen Werken. Unter diesen beruflichen Umständen und der Gegebenheit, dass sich beim Fotofux in Liebesdingen einiges tat, haben die motorsportlichen Aktivitäten etwas gelitten. Fixpunkte waren aber wie damals üblich die Admont Rallye, die ARBÖ Rallye rund um Weiz und die Jännerrallye, bei der es damals bei recht frischen Temperaturen von unter -20° „heiß“ herging. Im Bergrennsport waren damals einmal mehr der Rechberg und das damals noch voll im Saft stehende Alpl Bergrennen das Maß der Dinge. Im Bergrennsport kam es fahrzeugtechnisch zu einem höchst interessanten Mix aus ehemaligen Gr. 4 + 5 Fahrzeugen und den neu ins „Programm“ kommenden Rallyefahrzeugen der Gruppe B. Als ebenfalls höchst willkommene Neuerscheinungen hielten die bärenstarken Tourenwagen der Gruppe A Einzug. Als Siegfahrzeuge behaupteten sich nach wie vor die laut kreischenden F2 Renner. Die Krönung, wenn auch nicht die schnellsten, waren für mich die aus der damaligen Procar Serie stammenden Ikonen vom Typ BMW M1. Diese Soundmaschinen, die zur heutigen Zeit zumeist in klimatisierten Garagen ihr Ableben haben, hielten uns immer im Panne und es war keine Seltenheit, dass wie am Rechberg bis zu 5 Stück dieser Raritäten auf Zeitenjagd gingen. Im Rallyesport kam es zu einer Trendwende. Immer mehr Toppiloten wechselten mit fetten Importeurgeldern in die neue Gr. A, denn die vorherrschende Gruppe B war für „Privatteams“ ähnlich den heutigen WRCs unleistbar. Die Entwicklung dieser Boliden ging aber trotzdem uneingeschränkt weiter und der damalige Platzhirsch Audi brachte mit dem Sport Quattro (der Kurze nicht der S1) eine neue, aber wie sich später herausstellen sollte recht stumpfe Waffe hervor. Nichts desto Trotz bekamen wir bei der Admont Rallye in den Genuss einer Präsentation der Extraklasse, denn der damalige Audi Cheftester und ehemalige Rallycross Toppilot Walter Mayer setzte zu Testzwecken einen dieser fauchenden und schießenden Rallyewaffen recht ordentlich in Szenen und die Rallye endete für ihn nach etlichen Outtakes mit einem Mehrfachüberschlag direkt vor dem alten Gutshof in der Kaiserau. Nun aber genug der Worte und im Anschluss einige Beweisbilder.

     
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