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EISRENNEN ZENZ SEE
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Einen recht untypischen Saisonstart 2010 erlebte das motorsportliche Österreich. War jahrelang die Jännerrallye die gewohnte Auffrischungsdroge fürs verwöhnte (Motor)Sportlerherz so sorgte Kollege „OÖ – Amtsschimmel“ für Auflagen, die höchstens Zauberer a la Harry Potter umsetzen könnten und somit muss sich das Motorsportvolk in unserem Land nach Alternativen bei motorsportlichen Winterveranstaltungen suchen. Wie schon im Vorjahr fand auch heuer wieder am Freizeitsee Zenz, im schönen steirischen Tragöß ein Eisrennen statt, das wieder hervorragend von der Truppe des Wiedenhofer Rallyeteams WRC organisiert wurde. Erstmals wurde dieser Event als Zweitagesveranstaltung ausgeschrieben und unter den Startern in den vielen Klassen befand sich auch diesmal wieder alle „Könnensschichten“; angefangen vom beherzten Gelegenheitsrennfahrer bis hin zum Semiprofi. Hauptsache ist hier natürlich die Lust auf den gepflegten Driftwinkel und ein Glühen auf blankem Eis abseits der öffentlichen Strassen, und das kann bei einem korrekten Sicherheitsdenken ja nicht Schaden. Bei der Wahl nach dem geeigneten Untersatz standen vom berüchtigten und bewährten „Winterauto“ bis zur Hightech Turbo – Allrad Rakete sämtliche Fahrzeugtypen am Start. Das Wetter brachte zwar einiges an Wolken und „angenehme“ Temperaturen für ein Eisrennen, lediglich der Wind ging den Zuschauern am A…., aber es gibt ja im Motorsport kein schlechtes Wetter lediglich (schlechtes Gewand?) nein! schlechte Action. Zwischendurch gab es aber trotzdem genug Zeit für Glühweinpausen und heiße Benzingespräche. Im Vordergrund natürlich hier das Gebotene und auch die diversen Gerüchte über die Neuigkeiten der kommenden Motorsportsaison im Bezug auf Autos und deren Bändiger. Nun aber zum Rennen und hier waren am Samstag die Rennwagen der Renner. Schnellster des 1. Tages war hier der Andi Wiedenhofer im Leih – Mitsubishi Evo 7 des Heli Herzog, der auch selbst im gleichen Auto tolle Runden drehte. Weiters lies er es sich nicht nehmen den bekannten Cup Renault Clio III RS aufs Eis zu führen. Unter den Schnellsten auch die Rallyespezialisten Martin Pöllabauer im Mitsubishi Lancer Evo 6, Markus Benes im Subaru Impreza STI und sein Markenkollege Mario Klammer. Eine ganz schnelles Duo kam aus Tschechien, denn Vater und Sohn Pertlicek teilten sich einen Mitsubishi Lancer Evo 9. Etwas abgeschlagen zum einen der Alex Strobl, der seinen Ford Escort Cosworth falsche Reifen verpasst hat, und Publikumsliebling Christof Klausner, der den gewohnten Audi Quattro aber sehr zur Unterhaltung des Publikums bewegt hat. Der Sonntag brachte am Vormittag noch etliche Runden mit den reinrassigen Rennwagen bevor sich am Nachmittag die Serienfahrzeuge das Eis teilten. In den Fahrzeugen aber Hochkaräter aus der heimischen Motorsportszene. Aus dem Slalomlager zum Beispiel der Doppelreiter Josef und der Roth Anton. Bei der Bergrallyeabordnung war aber die gesamte Elite von Michi Auer über Felix Pailer bis Oldboy Rupert Schwaiger alles vertreten was Rang und Namen hat. Gerade diese Herren zeigten groß auf und lediglich ihre zum Teil recht brustschwachen Untersätze mit Allerweltsreifen verhinderten Spitzenzeiten. Schnellster Mann des Sonntages war Vorjahressieger Markus Benes im Stohl Subaru Impreza WRX STI, der damit die Kirche wieder ins Dorf holte, obwohl der Japanbomber mit Getriebtroubles kämpfte.
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Seitenblicke:
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Eisaction:
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| Ein Fotograf in Nöten: | ||
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Nach dem Vorbild von Rallyefoto – Guru Reinhard Klein hat einer der besten Motorsportfotografen Österreichs, Daniel Fessl mitsamt eines Mitsubishi Lancer Evo 6 aus dem Hause Benes sich aufs glatte Zenz See Eis gewagt. Grundsätzlich hat er eine recht fotogene Figur abgegeben, aber…“Kopf hoch Daniel, da Stig hot a klan angfangt!!!“ |
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