BERGRALLYE NAAS

 
 

Mit nur einer Woche Unterbrechung ging die heurige Bergrallyesaison mit dem Klassiker in Naas bei Weiz in die nächste Runde. Schon beim morgendlichen Rundgang durchs Fahrerlager war die nachträgliche Disqualifizierung  des Rupert Schwaiger beim Rennen in St. Peter in aller Munde und wurde heiß diskutiert. Inzwischen läuft ja schon die Berufung vom Rupert und wir sind natürlich alle gespannt wie sich dieser doch recht brisante Fall entscheidet. Im Laufe des Rennens hat uns aber doch wieder der Rennalltag eingeholt zumal die knapp 80 Starter glänzende Leistungen boten. Das Wetter stellte sich mit idealen Bedingungen ein, lediglich ein Teil der Fahrer musste wegen der aufgeweichten Wiesen in Folge der Regenfälle vom Vortag mit ihren Rennern in die nahe Ortschaft ausweichen. Die Strecke selbst wurde im ersten Drittel mit einer neuen Asphaltdecke versehen und somit war ein Großangriff auf den Streckenrekord nur logisch. Die etwas spärlich erschienenen Zuschauer verfolgten dann ein Rennen, das fast gänzlich ohne Zwischenfälle und damit recht flott über die Bühne ging. Unter den wenigen Ausfällen leider auch der Veranstaltungschef Christian Pfeifer. Durch den Umstand, dass sich fast keine Gaststarter einfanden, blieben alle Klassensiege beim Bergrallye-Volk und somit kommen wir auch schon zum Rennergebnis. Bei den Historischen konnte diesmal der Adi Hochecker im Opel Kadett den Siegerpokal mitnehmen. Mit den gewohnten Clio-Siegen von Jürgen Pratl und Heli Herzog endete das Rennen in der Gr. H + Gr. A bis 2000 ccm. Eine Klasse höher in der Gr. H über 2000 ccm fightete der Stefan Wiedenhofer im Mitsubishi Lancer Evo VI diesmal die üblichen Sieganwärter nieder. Bei den Spezialtourenwagen bis 1400 ccm folgte ein weiterer Sieg des Günther Strohmeiers im Alfa Sud. In der Klasse STW bis 1600 ccm folgte der längst überfällige Sieg des Manuel Michalko im Citroen Saxo und er konnte Robert Unger im VW Golf - den Pechvogel von St. Peter - eindrucksvoll auf den 2. Platz verweisen. Mit dem schon gewohnten Sieg des Andi Marko im Audi A4 Quattro endete die  STW-Klasse bis 2000 ccm. Wieder auf dem 2. Platz der Michi Auer im VW Scirocco. Ebenso überlegen wie der Andi siegte auch wieder der Rupert Schwaiger im Porsche GT2 in der großen Zweirad-Klasse. Außerdem hatte der Rupert mit dem 2. Gesamtrang wieder mal ein kräftiges Wort über den Tagessieg mitgesprochen und das ist wohl das beste Argument auf die Vorkommnisse des vorigen Laufes. Beim Tagessieg und dem Sieg in der Königsklasse schien es nach dem Training der übliche Fight zwischen dem HP Laber im Gabat Ford Escort Cosworth und dem Felix Pailer im Lancia Delta Integrale zu entwickeln, aber wie das Sprichwort schon sagt: „Wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte“ war wie schon in Auersbach der Franzl Nowak im Lancia Delta Integrale der lachende Dritte. Mit beherzten Rennläufen konnte er einen knappen Tagessieg einfahren und Markenkollege Felix Pailer auf Rang 2 bzw. Schnauzbart Laber auf Rang 3 verweisen. Als Krönung dieser Vorstellung kann er noch einen neuen Streckenrekord sein Eigen nennen. Einen weiteren Aufzeiger seiner derzeitigen Performance lieferte der Reini Schlegl im Ford Escort Cosworth ab, in dem er den 1. Rennlauf bei den Big Bangers gewann.

 

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Raceaction:

 

 
 

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